Wulfa-Aktuell

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand.

 

 

Infoschreiben September 2017

 

Aktuelles

 

MILCH IM HÖHENFLUG

Ausblick Spotmarkt: Nach wie vor geht es am Spotmarkt aufwärts. Mittlerweile liegt der Wert deutlich oberhalb der 40-Cent-Marke. Weiterhin rangiert die Spotmarktverwertung auf dem höchsten Niveau im Vergleich der verschiedenen Milchprodukte. Erst an zweiter Stelle kommen derzeit die Pulver/Butter- und die Käseverwertungen. Die Frischproduktverwertung, wie z. B. Frischmilch, UHT-Milch, Quark, etc., liegen abgeschlagen auf dem letzten Platz. Im August ist angesichts der Liefersituation noch nicht mit einer Änderung der relativ festen Marktlage zu rechnen. Auch die Börsenwerte für Butter und Pulver geben die Erwartungen einer weiter festen Marktlage mit leichten Steigerungen bei Milchfett und Seitwärtsbewegungen bei Milchprotein wieder. Die Auszahlungspreise der Molkereien folgen zwar weiterhin dem allgemeinen Spotmarkttrend. Bisher ist laut ife Institut Kiel davon auszugehen, dass es bei den Erzeuger-preisen in den nächsten Monaten jeweils um 1 Ct/kg Milch je Monat nach oben geht.

 

Quelle: Thiele, H. D., ife Institut für Ernährungswissenschaft, Kiel, 2017, www.ife-ev.de

 

 

 

Infoschreiben August 2017

 

Save the Date

 

» Große Tier- und Gewerbeschau Löningen «

am 02. und 03. September 2017

 

Messetag der Wulfa-Mast:

Nur am Samstag, den 02. September 2017

 

Besuchen Sie uns gerne am Samstag an unserem Messestand,

unser Team freut sich auf Sie!

 

 

 

 

 

Infoschreiben Mai 2017

 

» Futterexpress

 

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen konnte mit Unterstützung verschiedener Institutio-nen die Vollkostenauswertungen von 151 niedersächsischen Milcherzeugern zusammentragen. Die Vollkostenauswertung ist – wie der Jahresabschluss selbst auch – immer ein Blick  in den Rückspiegel. Dennoch bietet sie eine solide Grundlage für künftige Entscheidungen, da produk-tionstechnische Stärken und Schwächen des Betriebes aufgedeckt werden.

 

Vollkostenauswertung Milchproduktion, 151 niedersächsische Betriebe, brutto, Wirtschaftsjahr 2015/16. Daten zusammengeführt von Herrn Renke Harms (LWK Niedersachsen).

Die Höhe der Erzeugerpreise Milch in Niedersachsen war im vergangenen Wirtschaftsjahr mehr als unerfreulich. Die Grafik zeigt die Erzeugerpreise bei 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß im Vergleich der Jahre Vollkostenauswertung Milchproduktion, brutto, Wirtschaftsjahr 2015/2016.

 

 

» Aktuelles

Überprüfung der Daten QS-Teilnahme- und Vollmachtserklärung

 

Wir möchten darauf hinweisen, dass uns als QS-Bündler eine korrekte und vollständige QS-Teilnahme- und Vollmachtserklärung von Ihnen vorliegen muss.

 

Bitte überprüfen Sie Ihre QS-Teilnahme- und Vollmachtserklärung in Ihren Unterlagen und teilen Sie uns ggf. Änderungen mit. (Tierzahl, Produktionsart, VVVO-Nr., Firmierung etc.)

 

Sollte ein Standort nicht mehr aktiv sein, bitten wir um Mitteilung an uns zwecks Abmeldung des Standortes. Das betreffende Formular senden wir Ihnen bei Bedarf gerne zu.

 

 

Antibiotikamonitoring – Vollständige Datenerfassung

 

Betriebe, für die am 1. Mai 2017 kein Therapieindex berechnet werden konnte, werden Ihre QS-Lieferberechtigung verlieren. Ein Therapieindex kann nur berechnet werden, wenn für jedes Kalenderquartal Behandlungsbelege bzw. die Information, dass keine Antibiotika abgegeben wurden („Nullmeldung“), in der Antibiotikadatenbank vorliegen.

 

Der Landwirt sollte seinen Tierarzt bitten, die Behandlungsbelege fristgerecht in die QS-Antibiotikadatenbank einzutragen.

Wenn keine Antibiotika abgegeben wurden, müssen Betriebe für jedes Kalenderquartal und getrennt nach Produktionsart eine „Nullmeldung“ (nicht behandelte Quartale) abgeben. Die Eingabe der Nullmeldung liegt beim Tierhalter.

 

Betriebe, die noch keine zwei vollen Kalenderquartale am QS-System teilnehmen, sind von einer solchen Liefersperre nicht betroffen.

 

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

» Personelle Veränderungen

Seit Mitte April 2017 unterstützt Herr Jörg Arlinghaus unsere Auftragsannahme / Disposition Rohware.

 

Herrn Arlinghaus erreichen Sie unter der Telefon-Nr.: 04443/898-30.

 

 

 

 

 

 

Infoschreiben April 2017

 

 

» Futterexpress

 

Antibiotikamonitoring – amtliche bundesweite Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit

 

Diese Kennzahlen sind am 31. März 2017 vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebens-mittelsicherheit (BVL) im Bundesanzeiger für das 2. Halbjahr 2016 veröffentlicht worden.

 

Nachfolgend die aktuellen Kennzahlen:

 

 

Das neue Arzneimittelgesetz hat zwei Kennzahlen für die Einordnung der Betriebe nach der Therapiehäufigkeit festgelegt:

 

Den Median (Kennzahl 1 ist der Wert, unter dem 50 % aller Betriebe liegen) und das 3. Quartil (Kennzahl 2 ist der Wert, unter dem 75 % aller Betriebe liegen).

 

Der Tierhalter muss binnen zwei Monaten nach Bekanntgabe der bundesweiten Kennzahlen prüfen, ob die jeweils festgestellte betriebliche Therapiehäufigkeit oberhalb der bundesweiten Kennzahlen liegt und dieses dokumentieren.

 

Ergebnis 1: betriebliche Therapiehäufigkeit liegt unter Kennzahl 1:

  • Keine zwingenden Maßnahmen notwendig.

 

Ergebnis 2: betriebliche halbjährliche Therapiehäufigkeit liegt über Kennzahl 1,

aber unter Kennzahl 2:

  • Hinzuziehung eines Tierarztes und Prüfung, welche Gründe zu einer Überschreitung geführt haben können und wie der Antibiotikaverbrauch verringert werden kann.

 

Ergebnis 3: betriebliche Therapiehäufigkeit liegt oberhalb der Kennzahl 2:

  • Tierhalter erstellt, innerhalb von zwei Monaten, einen schriftlichen Maßnahmenplan zur Ver-ringerung des Antibiotikaeinsatzes auf Basis einer tierärztlichen Beratung. Der Plan wird unaufgefordert der zuständigen Behörde übermittelt.

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

 

 

» Aktuelles / Personelle Änderung

 

Wir ergänzen unser Portfolio in den Bereichen Ferkelhandel und Schlachtschweinevermarktung.

 

Seit dem 01. Februar 2017 steht Ihnen Herr Guido Harmeyer als kompetenter Ansprechpartner für die Vermarktung von Schlachtschweinen sowie von Ferkeln deutscher und niederländischer Herkunft zur Verfügung. Herr Harmeyer bringt durch seine bisherige be-rufliche Tätigkeit umfangreiche theoretische und praktische Erfahrung aus diesem Bereich mit.

 

Die Wulfa-Mast GmbH steht Ihnen hiermit ab sofort auch als Partner im Bereich Schweinevermarktung zur Verfügung.

 

Wenden Sie sich in Zukunft vertrauensvoll an Herrn Guido Harmeyer

 

Tel.: 04443/898-53 oder

Mobil: 0176/12808034

Mail: guido@wulfa.de

 

 

 

 

 

 

Infoschreiben März 2017

 

Aktuelles

 

Ebermast - betriebswirtschaftliche Auswirkungen von Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration

 

Die Zeit läuft - das Datum 1. Januar 2019 rückt näher und damit die Entscheidung zur Umstellung. Damit steigt der Druck, sich für eine der drei Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration zu entscheiden.

Zur Wahl stehen:

  • Jungebermast
  • Impfung gegen Ebergeruch
  • Kastration mit Injektions- oder Inhalationsnarkose

 

Diese drei Verfahren werden alle vom Gesetzgeber akzeptiert. Eine optimale Praxistauglichkeit weist bisher allerdings keines der drei Verfahren auf.  Auch zu den Kosten, die im Zuge der Umstellung entstehen, gab es bisher sehr unter-schiedliche Aussagen. Doch dazu liegt jetzt eine aktuelle Bewertung vor. Diese erfolgte durch das Johann Heinrich von Thünen-Institut in Braunschweig im Auftrag der Bundesregierung. Diese Studie betrachtet die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen von Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration in Deutschland.

Die sogenannte „Baseline“  dient  im Vergleich als Referenzsituation und entspricht dem bisher praxisüblichen Verfah-ren der betäubungslosen Kastration und anschließender Mast von weiblichen Tieren und Börgen. Als Kalkulationsbasis für die „Baseline“ dienten die Erlöse und Kosten im Kalenderjahr 2015 (Daten von „Interpig“ und „agri benchmark Pig“).

 

Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration im Zeitablauf:

 

 

 

Quelle:

Thünen Working Paper 64 - Johann Heinrich von Thünen-Institut

 

Die Ergebnisse zeigen in den untersuchten Szenarien gemessen an der Einzelkostenfreien Leistung langfristige wirt-schaftliche Vor- oder Nachteile durch den Verzicht auf die betäubungslose Kastration, die aber unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Das bedeutet, dass eine individuelle Betrachtung der Szenarien und deren Ergebnisse notwendig ist und die Frage nach den Auswirkungen nicht pauschal beantwortet werden kann.

 

Für die hier dargestellten Analyseschritte lässt sich festhalten:

 

  • Die wirtschaftlichen Ergebnisse fallen bereits aufgrund der besonders niedrigen
    Schweinefleischpreise im Jahr 2015(Baseline) negativ aus. Der Abstand zwischen Baseline und den Szenarien bliebe jedoch auch bei anderen Preisverhältnissen bestehen.

  • Wenn die aufgezeigten wirtschaftlichen Nachteile bei der Kastration unter Vollnarkose bestehen bleiben, ist es bei der  Umsetzung des Verbotes betäubungsloser Kastration im Jahr 2019 für Schweinehalter eine Preiskompensation erforderlich, wenn das bestehende Wirtschaftlichkeitsniveau gehalten werden soll.

  • Die Ebermast birgt unter der Voraussetzung wirtschaftliche Vorteile, dass für die Landwirte der Absatz dieser Tiere an den Schlachthof garantiert ist und keine Abzüge für geruchsauffällige Tiere eingeführt werden.

  • Die relativen Auswirkungen der Szenarien sind bei der differenzierten Betrachtung unterschiedlicher Referenzsituationen (Standardbaseline & bayerische Baseline) gleich. Gleichbleibende Mehrkosten (z. B. durch Arzneimittel)  fallen bei geringem Leistungsniveau und geringen Betriebsgrößen aber stärker ins Gewicht.

  • Die chirurgische Kastration unter Vollnarkose verliert in beiden untersuchten Szenarien im Ergebnis stark gegenüber den anderen Verfahren. Die besten Ergebnisse erzielen die Verfahren der Ebermast – unabhängig davon, ob der Betrieb in eine angepasste Fütterungstechnik investieren muss oder nicht.

  • Einzelne Variationen in den Annahmen (reduziertes Mastendgewicht in der Ebermast, überbetriebliche Nutzung des Narkosegerätes bei der Inhalationsnarkose) haben keine Auswirkung auf die Reihenfolge der Alternativen in ihrer  Wirtschaftlichkeit im Vergleich zur Referenzsituation. Außerdem ändert sich die wirtschaftliche Vorzüglichkeit der be  trachteten Szenarien lediglich minimal. In Bezug auf die Vollkostenrechnung der gerechneten Szenarien lassen sich folgende Aussagen treffen. Diese sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Die Farben symbolisieren die Veränderung des kalkulatorischen Gewinns der Szenarien gegenüber der Baseline (grün = vorteilhaft, rot = benachteiligt, grau = neutrale Auswirkung).

 

Veränderung des kalkulatorischen Gewinns der Betriebszweige im Vergleich zur Standard-Baseline im Überblick:

 

Quelle:

Thünen Working Paper 64 - Johann Heinrich von Thünen-Institut

 

 

Ferkelerzeugung:

Die Erlöse in der Ferkelerzeugung verändern sich gegenüber der Baseline nicht. Hingegen sinken die Produktionskos-ten in den Szenarien, in denen nicht mehr kastriert wird. Ein deutlicher Anstieg der Vollkosten in der Ferkelerzeugung verursacht die chirurgische Kastration unter Vollnarkose. Dabei übersteigen die Kosten der Inhalationsnarkose die der Injektion.

 

Schweinemast:

In diesem Betriebszweig ergeben sich Mehrerlöse in den Szenarien der Jungebermast und der Mast von geimpften Ebern. Die Mehrkosten bei der Immunokastration, die durch die Impfung und den zusätzlichen Arbeitsaufwand entstehen, werden jedoch durch die höheren Leistungen kompensiert. Die Kosten der Fleischproduktion mit Jungebermast reduzieren sich. Das Ergebnis ist ein höherer Gewinn pro 100 kg Schlachtgewicht in diesen beiden Szenarien für den Betriebszweig (BZ) Schweinemast.

 

Kalkulatorische Zusammenschau der Betriebszweige:

Diese Betrachtung ermöglicht den Vergleich der Auswirkungen aller Szenarien in Hinblick auf die Mehrkosten und Er-lösveränderungen und somit auf die Änderung des kalkulatorischen Gewinnes innerhalb eines Betriebes.

 

Fazit:

Auf Dauer wirklich rentabel für alle Betriebsformen ist die Jungebermast, vorausgesetzt dass die Abnahme aller Eber gesichert ist. Der Vorteil der besseren biologischen Leistungen bei der Immunokastration wird durch die Impfkosten aufgezehrt. Die Kosten für die Vollnarkose per Injektion oder Inhalation sind zu hoch – insbesondere vor allem weil ein Tierarzt anwesend sein muss.

 

 

 

 

Infoschreiben Februar 2017

 

Aktuelles

 

QS-Salmonellenmonitoring

Am 1. Februar 2017 erfolgte die turnusgemäße Kategorisierung im Salmonellenmonitoring. Kategorie 2 - Betriebe müssen mindestens einmal jährlich die „QS-Checkliste zur Ermittlung von Salmonelleneintragsquellen in Schweinemastbeständen“ ausfüllen.

 

Landwirtschaftliche Betriebe mit hohem Salmonelleneintragsrisiko (Kategorie 3) haben unter Hinzuziehen des betreuenden Tierarztes sicherzustellen, dass unverzüglich Maßnahmen zur Identifizierung der Eintragsquellen und zur Salmonellenreduzierung eingeleitet werden (Nachweis über tierärztliches Protokoll erforderlich).

 

 

 

 

Infoschreiben Januar 2017

 

Aktuelles

 

HIT-Datenbank Antibiotikamonitoring

⇒ Fristen

⇒ Schriftliche Tierhalterversicherung

⇒ Tierbestand/Tierbestandsveränderungen

 

Bitte beachten Sie, dass der Tierhalter rückwirkend eine Versicherung zur korrekten Antibiotikaanwendung bei der zuständigen Behörde einreichen muss.

 

Wichtig:

Die Mitteilungen zum Antibiotikaeinsatz und zum Tierbestand/zu den Tierbestandsveränderungen müssen für das vorangegangene Kalenderhalbjahr (01. Juli bis 31. Dezember 2016) bis 14.01.2017 erfolgt sein. Bei Bedarf senden wir Ihnen gerne auf Anfrage das Formular (für Niedersachsen) per Fax oder E-Mail zu.

 

Erfassung der Arzneimittelverwendung im 2. Halbjahr eines Jahres

⇒ Maßnahmen im 1. Halbjahr des Folgejahres:

 

 

Vorankündigung:

Die Versicherung muss am Ende eines jeden Halbjahres neu erfolgen.

Das 1. Kalenderhalbjahr 2017 ist bis zum 14. Juli 2017 bei der zuständigen Behörde vorzulegen.

 

 

 

Infoschreiben Dezember 2016

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand

 

 

Aktuelles

 

Änderung im Salmonellenmonitoring ab 01.01.2017

 

Für die in Schweinemastbetrieben quartalsweise vorgenommene Salmonellen-Kategorisierung werden nun Proben aus den letzten fünf Kalenderquartalen herangezogen. Die bisherige Mindestbeprobungszeit von sechs Monate entfällt. Stattdessen soll die Kategorisierung künftig unmittelbar dann erfolgen, wenn das vorgegebene Probensoll erfüllt ist.

 

Schlachtbetriebe erhalten zu jeder Lieferung einen Vorschlag für die Salmonellen-Beprobung. Die bisherige Möglichkeit, ausschließlich Blutproben im Bestand zu ziehen, entfällt durch die neue Regelung. Im Bestand entnommene Proben werden zwar weiterhin für die Salmonellen-Kategorisierung von Schweinemastbetrieben herangezogen, finden aber für die Berechnung des Probenvorschlags keine Berücksichtigung. Dies bedeutet, dass die benötigte Mindestanzahl der Proben definitiv am Schlachthof gezogen wird.

 

Notfallplan Tierhaltung

 

Um die Versorgung der Tiere auch dann sicherzustellen, wenn der Betriebsleiter oder mangels Strom die zur Tierbetreuung erforderliche Technik ausfällt, müssen alle Tierhalter im QS-System einen Notfallplan haben. Dieser muss mindestens die Kontaktdaten des Hoftierarztes, des technischen Notfalldienstes sowie eines Ansprechpartners enthalten, der mit dem Gegebenheiten im Betrieb vertraut ist.

Auf Wunsch, können wir Ihnen ein Musterformular zukommen lassen.

 

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

 

Quelle: QS und Sicherheit GmbH

 

 

 

 

 

 

 

Infoschreiben Oktober 2016

 

Aktuelles

 

QS veröffentlicht „Statusbericht QS-Antibiotikamonitoring“

Fünf Jahre Eigeninitiative der Wirtschaft zahlen sich aus

 

Die Wirtschaft hat mit der Eigeninitiative zur Erfassung und Auswertung der Antibiotikamengen in der Nutztierhaltung seit 2012 viel erreicht. Transparenz für die Branche sowie nachvollziehbare Vergleichsmöglichkeiten für Tierhalter und Tierärzte wurden geschaffen. Der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung ist deutlich zurückgegangen. Der „Statusbericht QS-Antibiotikamonitoring“, den die QS Qualität und Sicherheit GmbH nun veröffentlich hat, bietet einen Überblick über die erzielten Ergebnisse seit Beginn der Datenerfassung.

 

2012 hat die Wirtschaft über QS das Antibiotikamonitoring eingeführt. Die Bilanz der letzten fünf Jahre kann sich sehen lassen: Über 2.300 Tierärzte geben die Daten zur Abgabe von Antibiotika in die QS-Antibiotikadatenbank ein. Mehr als 2,1 Millionen Behandlungsbelege sind bisher erfasst und ausgewertet worden: ein umfassender, überbetrieblicher Datenbestand.

 

Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes findet statt

Alle Tierhalter erhalten quartalsweise eine Rückmeldung über ihre Auswertungsergebnisse zum Antibiotikaeinsatz. Die fortlaufende Auswertung belegt: Tierhalter und Tierärzte setzen erfolgreich Maßnahmen zur Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes um. Allein im letzten Jahr sank die Menge der in den Schweine und Geflügel haltenden Betreiben im QS-System eingesetzten Antibiotika um 21,5 Prozent (von 697 Tonnen auf 547 Tonnen). Gemäß der Erfassung nach der DIMDI-Arzneimittelverordnung hat sich die Gesamtmenge der an die Tierärzte abgegebenen Antibiotika von 1.706 Tonnen im Jahr 2011 um ca. 50 % auf 805 Tonnen in 2015 reduziert.

 

Kritische Antibiotika im Fokus

Seit November 2015 wird Tierhaltern und Tierärzten ein zusätzlicher spezifischer Therapieindex für die Gruppe der kritischen Antibiotika (sog. Reserveantibiotika) berechnet. Die Auswertungen diesbezüglich zeigen: Die bei Schweinen und Geflügel eingesetzten Mengen kritischer Antibiotika sind in den Betrieben im QS-System rückläufig. 6,57 Tonnen 2015 gegenüber 7,65 Tonnen im Jahr 2014 – ein Minus von 14,1 Prozent. Das zeigt: gerade auch mit Antibiotika, die für die Humanmedizin von großer Bedeutung sind, wird von den Betrieben im QS-System sorgsam umgegangen.

 

QS-Fachbeiräte beschließen Fortsetzung

Daher wurde beschlossen, die Antibiotikadatenbank für weitere fünf Jahre fortzuführen, so kann die Entwicklung zu einer konsequent praxisgerechten Beraterdatenbank vorangebracht werde.

 

 

 

 

 

 

Infoschreiben September 2016

 

Futterexpress

 

Höhere Geburtsgewichte durch Minimierung von MMA-Erkrankungen bei Sauen

MMA-Erkrankungen stellen ein häufiges Problem in der Sauenhaltung dar. Als Entstehungsursache werden u. a. Harnwegsinfektionen bei der Sau vermutet, die durch sich in den Harnwegen vermehrende krankmachende Keime entstehen. Um diese Krankheitserreger zu reduzieren, hat sich die Fütterung nach dem Konzept der Kationen-Anionen-Bilanz (KAB) bewährt. Hierunter versteht man eine säuernde Fütterung ab etwa 7 Tage vor bis 2 – 4 Tage nach der Geburt mit dem Ziel, den Harn-pH-Wert abzusenken. Auf diese Weise soll ein saures und damit ungünstiges Milieu für krankmachende Keime in den Harnwegen geschaffen werden. Der normale Harn-pH-Wert von Sauen liegt etwa bei 7,5. Eine Absenkung auf möglichst unter 7 bis 6,5 lässt sich durch eine Verringerung der alkalisch wirkenden Kationen (Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium) bei gleichzeitiger Erhöhung sauer wirkender Anionen (Phosphor, Chlorid) in der Futtermischung erreichen. PH-Wert senkende Wirkung haben kationenarme Futtermittel wie
z. B. das Getreide, Weizenkleie etc.

 

Hochwertige Phosphorverbindungen wie z. B. Monocalciumphosphat sind den einfachen
P-Trägern vorzuziehen, weil diese den Harn-pH-Wert stärker absenken können. Durch den Einsatz von organischen Säuren lässt sich der Harn-pH-Wert im Übrigen nicht absenken, weil die Säuren ganz normal vom Tier verstoffwechselt werden.

 

All diese Maßnahmen setzen im Grunde spezielle Futtermischungen voraus. Unsere Fütterungskonzepte für die „WS“ und „Pekto“ - Sauenfutter zeichnen sich durch die beste Darmgesundheit und Fruchtbarkeit in Verbindung mit hoher Milch- und Lebensleistung aus.

 

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

 

 

 

 

 

Infoschreiben August 2016

 

Aktuelles

Milchmarkt: Deutliche Preiserholung in Sicht

 

  • Am Milchmarkt zeichnet sich deutlich eine Erholung der Preise ab.
  • Der Kieler Rohstoffwert Milch hat Ende Juni knapp 25 Cent/kg (bei 4,0% Fett und 3,4% Eiweiß, ab Hof) erreicht, nachdem er im März und April knapp unter 20 Cent/kg gelegen hatte.
  • Bis zur deutlichen Erholung der Auszahlungspreise für Milcherzeuger dürfte es noch einige Zeit dauern, da unterschiedliche Kontraktzeiträume zwischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und Molkereien bestehen.

 

(Quelle: ife Dairy Newsletter 02/2016 – Kiel den 28.06.2016 / Foto iStock)

 

 

 

 

 

 

 

Infoschreiben Juli 2016

 

Aktuelles

Das 1. Halbjahr ist vorbei, es wird wieder Zeit… -> Meldepflicht!

 

HIT-Datenbank Antibiotikamonitoring

⇒ Fristen

⇒ Schriftliche Tierhaltererklärung

⇒ Tierbestand/Tierbestandsveränderungen

 

Bitte beachten Sie, dass der Tierhalter rückwirkend eine Bestätigung zur korrekten Antibiotikaanwendung bei der zuständigen Behörde einreichen muss. Das heißt, dass der Tierhalter gegenüber der zuständigen Behörde versichern muss, im letzten halben Jahr nicht von den Behandlungsanweisungen abgewichen zu sein.

 

Bitte beachten:

Die Mitteilungen zum Antibiotikaeinsatz und zum Tierbestand/zu den Tierbestands-veränderungen müssen bis zum 14.07.2016 für das vorangegangene Kalenderhalbjahr erfolgen.

 

Für das

1. Kalenderhalbjahr 2016 muss unbedingt die schriftliche Tierhaltererklärung ⇒NEU⇐ an die zuständige Behörde übermittelt werden.

 

Erfassung der Arzneimittelverwendung im 2. Halbjahr eines Jahres

⇒ Maßnahmen im 1. Halbjahr des Folgejahres:

 

 

Hinweis:

Die Versicherung muss am Ende eines jeden Halbjahres neu erfolgen. Rückwirkend muss diese Bestätigung zur korrekten Antibiotikaanwendung für den Zeitraum vom 01. Juli bis 31. Dezember 2016 bis spätestens 14. Januar 2017 bei der zuständigen Behörde vorliegen. Anschließend müssen Sie das 1. Kalenderhalbjahr 2017 bis spätestens 14. Juli 2017 bei der zuständigen Behörde vorlegen. Diesen Rhythmus müssen Sie in Zukunft für jedes Halbjahr beibehalten!

 

Erfassung der Arzneimittelverwendung im 1. Halbjahr eines Jahres

⇒ Maßnahmen im 2. Halbjahr des laufenden Jahres:

 

 

 

 

Bei Bedarf senden wir Ihnen gerne auf Anfrage das Formular (für Niedersachsen)

per Fax oder E-Mail zu.

 

 

 

 

 

 

Infoschreiben Juni 2016

 

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand

 

Futterexpress

 

PRRS-Virus bei Schweinen

Die weltweit verbreitete Krankheit PRRS ist eine der wirtschaftlich bedeutsamsten Infektionskrankheiten in der Schweineproduktion. Das Virus verursacht akute und chronische Erkrankungen der Atemwege. Bei abgesetzten Ferkeln im Flatdeck führt die Infektion dazu, dass immer wieder Tiere von Lungen- und Bindehautentzündungen betroffen sind. Auch die Masttiere erkranken im weiteren Verlauf daran. Husten sowie das Auftreten von Fieber und Kannibalismus werden dann ständige Begleiter in der gesamten Mastperiode. Eine funktionsfähige Immun-abwehr der Lunge und somit die Lungengesundheit beeinflusst die Tageszunahmen zum Positiven. Durch eine Infektion sinkt die Futter- und Wasseraufnahme. Dies hat zur Folge, dass sich die Mastdauer verlängert, da zur Abwehr der Erreger  Nährstoffe erforderlich sind, die sonst für das Wachstum zur Verfügung stehen würden.  Letztendlich Kosten PRRS-Infektionen immer Leistung. Für die Bereiche Ferkelaufzucht und Mast wäre die opti-male Lösung, bereits geimpfte Ferkel einzustallen. Dies würde voraussetzen, dass die Tiere vor dem Absetzen geimpft werden müssen. Erst nach zwei bis drei Wochen (nach Impftermin) besteht eine belastbare Immunität.

 

Fazit: Auch ohne bakterielle Beteiligung führen Mischinfektionen zu schwerwiegenden Atemwegserkrankungen, da das PRRS-Virus die Lungenabwehr schädigt. Dieses ist auch eine mögliche Erklärung für Situationen, in denen erkrankte Tiere nicht auf antibiotische Therapien reagieren. Grundsätzlich ist eine zielgerichtete Diagnostik im Bestand erforderlich. Als möglicher Lösungsweg bietet sich die Impfung von Sauen und Ferkeln gegen PRRS an. Ein weiterer Aspekt ist, dass auch in gut geimpften Sauenbeständen das Feldvirus kursieren kann, welches zu Infektionen in der Aufzucht und Mast führt. Eine Ferkelimpfung bietet somit einen guten Schutz bei hohem Virusdruck. Wenn die Futter- und somit Nährstoffaufnahme infektionsbedingt beeinträchtigt ist, ist es besonders wichtig für eine optimale Nährstoffversorgung mit passendem Futter zu sorgen.

 

Quelle: Tiergesundheit u. Mehr, Ausgabe Mai 2016

 

Wir beraten Sie jederzeit gerne!

 

 

 

Infoschreiben April 2016

 

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand

 

Futterexpress

Antibiotikamonitoring – amtliche bundesweite Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit

Diese Kennzahlen sind am 31. März 2016 vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) im Bundesanzeiger für das 2. Halbjahr 2015 veröffentlicht worden.

 

Nachfolgend die aktuellen Kennzahlen:

 

 

 

Das neue Arzneimittelgesetz hat zwei Kennzahlen für die Einordnung der Betriebe nach der Therapiehäufigkeit festgelegt:

Den Median (Kennzahl 1 ist der Wert, unter dem 50 % aller Betriebe liegen) und das 3. Quartil (Kennzahl 2 ist der Wert, unter dem 75 % aller Betriebe liegen).

Der Tierhalter muss binnen zwei Monaten nach Bekanntgabe der bundesweiten Kennzahlen prüfen, ob die jeweils festgestellte betriebliche Therapiehäufigkeit oberhalb der bundesweiten Kennzahlen liegt und dieses dokumentieren.

 

Ergebnis 1: betriebliche Therapiehäufigkeit liegt unter Kennzahl 1:

  • Keine zwingenden Maßnahmen notwendig.

 

Ergebnis 2: betriebliche halbjährliche Therapiehäufigkeit liegt über Kennzahl 1,

aber unter Kennzahl 2:

  • Hinzuziehung eines Tierarztes und Prüfung, welche Gründe zu einer Überschreitung geführt haben können und wie der Antibiotikaverbrauch verringert werden kann.

 

Ergebnis 3: betriebliche Therapiehäufigkeit liegt oberhalb der Kennzahl 2:

  • Tierhalter erstellt, innerhalb von zwei Monaten, einen schriftlichen Maßnahmenplan zur Verringerung des Antibiotikaeinsatzes auf Basis einer tierärztlichen Beratung. Der Plan wird unaufgefordert der zuständigen Behörde übermittelt.

 

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen immer gerne zur Verfügung!

 

Aktuelles

Strenge Fristen bei QS-Korrekturmaßnahmen

Bitte beachten Sie die angegebenen Mängelbehebungsfristen auf Ihrem letzten QS-Kurzbericht und kümmern Sie sich zeitnah um eine rasche Erledigung!

 

Die QS Qualität und Sicherheit GmbH setzt seit 2016 strengere Maßstäbe an und hat bereits einige Betriebe nach Überschreitung der Frist gesperrt.

 

Bei Nichteinhaltung der Frist zur Mängelbehebung kann es zu einer sofortigen Liefersperre und somit zum Verlust des QS–Status führen.

 

Bitte prüfen Sie, ob Sie das Formular „Nachweis zur Mängelbehebung“ bereits an die Zertifizierungsstelle Luxcontrol GmbH mit den dazugehörigen Dokumenten, wie z. B. Auftragsbestätigung, Fotos und Rechnungen gesendet haben.

 

Um eine Liefersperre zu vermeiden, muss die Umsetzung der Korrekturmaßnahmen von der Zertifizierungsstelle als begonnen bzw. erledigt in der QS-Datenbank bestätigt werden.

 

 

 

Personelle Veränderungen

Ab April 2016 unterstützt Herr Moritz Schmidt unsere Auftragsannahme / Disposition.

Herrn Schmidt erreichen Sie unter der bekannten Telefonnummer: 04443/898-24.

 

 

 

 

Infoschreiben März 2016

 

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand

 

Futterexpress

 

Unsere Prestarter...

 

Gönnen Sie Ihren Ferkeln etwas Gutes mit…

 

...Wulfa-Pre,

 

für einen fliegenden Start ...

 

Einsatz als Prestarter, ideal für leichte Ferkel:

 

  • Ab 3 Tage nach der Geburt einsetzbar
  • Als Prestarter bei der Sau für sehr frühe und gute Aufnahme
  • Wulfa-Pre ist hervorragend geeignet für das Frühabsetzen von leichten Ferkeln (3-4 kg)
  • Mehl für eine gute Aufnahme, mit warmem Wasser anfeuchten = ideale Breidiät
  • Pellets oder Krümel für einfache Verteilung

 

... Wulfa-Wean,

 

für problemloses Absetzen ...

 

Sowohl einzusetzen als

 

  • Prestarter: Ab einem Alter von 6-10 Tagen
  • Absetzfutter: Ab 1 Woche vor dem Absetzen bis zu 7-10 Tagen nach dem Absetzen
  • Als Pellets oder Krümel

 

Wulfa-Pre und Wulfa-Wean, das erste Futter für Ihre Ferkel:

 

  • Sehr schmackhaft:
    - für eine frühe und ausreichend hohe Futteraufnahme
  • Für bessere Ergebnisse:
    - höheres Absetzgewicht
    - höheres Wachstum nach dem Absetzen
  • Sicher:
    Stimuliert die Verdauung durch den Einsatz von organischen Säuren, Enzymen, Milchprodukten und aufgeschlossenem Getreide, kein Durchfall mehr bei den empfindlichen Ferkeln
  • Attraktives Aroma
    Einsatz von Protein- und Stärkequellen, die auch im späteren Absetzfutter ein-gesetzt werden, dadurch eine bessere Verdauung in der gesamten Aufzucht
  • Für uniformere Ferkel
  • Sowohl trocken als auch feucht zu verabreichen

 

 

 

 

 

Sonderdruck aus dem dlz agrarmagazin/primus Schwein

 

 

 

Infoschreiben Februar 2016

 

Futterexpress

 

Wasserversorgung beim Schwein – darauf ist zu achten

 

Wasser ist der wichtigste „Nährstoff“ für Schweine. Eine ausreichende Wasserversorgung ist extrem wichtig für die Futteraufnahme und Gesunderhaltung der Tiere.  Ein eingeschränktes Wasserangebot führt automatisch zu einer verringerten Futteraufnahme. Im Durchschnitt benötigt das Schwein 3 bis 5 Liter Wasser pro kg aufgenommener Futtertrockenmasse. Zur Vermeidung von Wasserverlusten sollte der Wasserdruck an der Tränke nicht mehr als 1 - 1,5 bar betragen. Insbesondere sollten die notwendigen Durchflussraten der Tränken gewährleistet sein und auch an den Tränken stichprobenmäßig gemessen werden. Nachfolgende Tabelle 1 gibt einen Überblick dazu:

 

x

 

  (Quelle: DLG Merkblatt 351)

 

 

 

 

 

Infoschreiben Januar 2016

 

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes, erfolgreiches, herausforderndes aber auch aufregendes neues Jahr.  Auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

 

Ihr Wulfa-Mast Team

 

Futterexpress

 

Salmonellen gemeinsam angehen!

Zur weiteren Minderung des Salmonellen-Risikos ist es erforderlich, schneller zu reagieren. Auch sollten dabei zunehmend die Ferkelerzeuger bzw. Ferkellieferanten mit ins Boot geholt werden. Der Fokus bei der Salmonellenbekämpfung war bisher nur auf die Mast gerichtet. Erst seit kurzem werden die Ferkelerzeuger vermehrt mit eingebunden.

 

In den letzten drei Jahren hat der Anteil der Betriebe mit leicht erhöhter Salmonellenbelastung sogar leicht zugenommen. Die Anzahl positiver Proben erhöht sich meistens schleichend. Daher ist ein regelmäßiges Monitoring der Daten zu empfehlen, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Der Anteil der Kategorie-2 Betriebe liegt mittlerweile bei über 20 %. Bei der letzten Quartalskategorisierung im QS-Salmonellenmonitoring betrug der Anteil der Kategorie-3 Betriebe knapp 5 %. Dieses schlägt sich mittlerweile auch auf den Erlös nieder oder es werden die Tiere aus Kategorie 3-Beständen erst gar nicht abgenommen. Neben grundsätzlichen  Maßnahmen, wie Reinigung u. Desinfektion etc., trägt auch die optimale Fütterung zur Reduzierung bei.

 

Fazit: Eine erfolgreiche Salmonellenreduzierung ist möglich. Sie gelingt nur gemeinsam und mit System. Das passende Futter trägt mit dazu bei.  Wir beraten Sie diesbezüglich gerne.

 

Ihr Ansprechpartner:  Herr Norbert Wiese

Tel: 04443/898-56 oder  Mobil: 0176/12808033

E-Mail: norbert.wiese@wulfa.de

 

Aktuelles

 

HIT-Datenbank Antibiotikamonitoring – Schriftliche Tierhalterklärung

 

Bitte beachten Sie, dass der Tierhalter rückwirkend eine Bestätigung zur korrekten Antibiotikaanwendung bei der zuständigen Behörde einreichen muss. Das heißt, dass der Tierhalter gegenüber der zuständigen Behörde versichern muss, im letzten halben Jahr nicht von den Behandlungsanweisungen abgewichen zu sein.

 

Hinweis: Die Versicherung muss am Ende eines jeden Halbjahres neu erfolgen. Rückwirkend muss diese Bestätigung zur korrekten Antibiotikaanwendung für den Zeitraum vom 01. Juli bis 31. Dezember 2015 bis spätestens 14. Januar 2016 bei der zuständigen Behörde vorliegen. Anschließend müssen Sie das 1. Kalenderhalbjahr 2016 bis spätestens 14. Juli 2016 und für das 2. Kalenderhalbjahr 2016 bis spätestens 14. Januar 2017 bei der zuständigen Behörde vorlegen. Diesen Rhythmus müssen Sie in Zukunft für jedes Halbjahr beibehalten!

 

Bei Bedarf senden wir Ihnen gerne auf Anfrage das Formular (für Niedersachsen) per Fax oder

E-Mail zu.

 

 

 

 

Am 06. November 2015 haben wir unsere Wulfa- Schweinefachtagung im Hotel Rheinischer Hof in Dinklage ausgerichtet. Themen dieser Veranstaltung waren aktuelle Herausforderungen der Schweinehaltung:

- Neue Trends in der Fütterung von Hochleistungssauen“ (PIGS XL)

- Kombinationsimpfstoffe in der Schweinehaltung“ (MSD-Tiergesundheit)

- Stallklima, Husten, Schwanzbeißen & Co.“ (MSD-Tiergesundheit)

 

Die Veranstaltung war sehr gut besucht.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern und Referenten ganz herzlich bedanken!

 

 

 

 

 

Infoschreiben November 2015

 

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand

 

 

Aktuelles

Bundesweite Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit bei Masttieren veröffentlicht

 

1. Halbjahr 2015

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht halbjährlich im Bundesanzeiger (BAnz) die bundesweiten Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit für Rinder, Schweine, Hühner und Puten gemäß § 58c Arzneimittelgesetz. Am 30. September 2015 wurden die Kennzahlen für das 1. Halbjahr 2015 im BAnz veröffentlicht:

 

Tierart/Nutzungsart                                                 Kennzahl 1: Median         Kennzahl 2:Drittes Quartil

Ferkel bis 30 kg Körpergewicht                           5,930                                      20,611

Mastschweine über 30 kg Körpergewicht       0,757                                      6,474

Mastkälber bis 8 Monate                                        0,000                                      2,676

Mastrinder älter als 8 Monate                              0,000                                      0,000

 

 

Den Median (Kennzahl 1 ist der Wert, unter dem 50 % aller Betriebe liegen) und das 3. Quartil (Kennzahl 2 ist der Wert, unter dem 75 % aller Betriebe liegen).

 

Gemäß Arzneimittelgesetz müssen Tierhalter ab einer bestimmten Bestandsgröße halbjährlich die Bezeichnung der angewendeten Antibiotika, die Anzahl und Art der gehaltenen und behandelten Masttiere, die Anzahl der Behandlungstage sowie die insgesamt angewendete Menge von Antibiotika ihrer zuständigen Überwachungsbehörde melden. Die Meldung erfolgt an das Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (www.hi-tier.de). Aus den Meldungen wird mittels der Formel „Anzahl behandelter Tiere multipliziert mit der Anzahl Behandlungstage dividiert durch die durchschnittliche Anzahl gehaltener Tiere pro Halbjahr“ für jeden Betrieb und jede Nutzungsart gemäß Arzneimittelgesetz die betriebsindividuelle halbjährliche Therapiehäufigkeit ermittelt.

 

Liegt der Betrieb über dem Median aller Betriebe (also über Kennzahl 1), muss der Tierhalter zusammen mit seinem Tierarzt die Ursachen dafür ermitteln und ggf. Maßnahmen ergreifen, die zur Reduzierung der Antibiotikaverwendung führen.

 

Sofern der Betrieb mit seiner betriebsindividuellen Kennzahl über dem 3. Quartil (der Kennzahl 2) liegt, muss der Tierhalter innerhalb von vier Monaten nach Veröffentlichung der bundesweiten Kennzahlen zu den Therapiehäufigkeiten im Bundesanzeiger einen schriftlichen Maßnahmenplan zur Senkung des Antibiotikaeinsatzes erarbeiten und diesen der zuständigen Überwachungsbehörde vorlegen. Die Behörde prüft den Plan und kann ggf. Änderungen anordnen und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene, der Gesundheitsvorsorge oder der Haltungsbedingungen verlangen. Im Extremfall kann sogar das Ruhen der Tierhaltung angeordnet werden.

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter  04443 / 898-0 zur Verfügung

 

 

Futterpost Oktober 2015

 

NEU - in unserem Sortiment!

 

» Wulfa Stimulans –

Für fruchtbare Sauen

- Zum Aufbau der Mineralisierung nach der Laktation

- Verbesserung der Trächtigkeitsrate

- Zur Unterstützung der übergeordneten Fruchtbarkeitssysteme

 

» Wulfa Nestfit –

Die Einstreuhilfe

- Schafft ein natürlich gesundes Umfeld für Ferkel und Sau

- Zum Einstreuen in das Ferkelnest

 

Wir beraten Sie jederzeit gerne!

Wulfa-Mast GmbH – Schweine-Spezialisten mit Sicherheit im Futter

 

 

 

 

 

Infoschreiben September 2015

 

Byoprofin - wieder sehr erfolgreich im Fütterungsversuch!

 

Auch in der Milchviehhaltung wird die proteinreduzierte Fütterung immer wichtiger. Hoftorbilanz, Düngeintensitäten und Kostendruck führen zu einer optimierten Eiweißfütterung mit möglichst geringen N-Ausscheidungen.
Bei einem Versuch in der Lehr-und Versuchsanstalt Iden in Sachsen-Anhalt konnte das Proteinniveau mit Hilfe des pansengeschützten Byoprofin auf 15 % reduziert werden. Die Kontrollgruppe wurde mit 16,5 % Protein versorgt, die nxP-Gehalte waren identisch.


Im Zeitraum 5. bis 150. Laktationstag wurden folgende Leistungsdaten erzielt:
Versuch Kontrolle Milchmenge kg 45,0 44,4 Fett- und Eiweißmenge g. 3226 3209 Milchharnstoffgehaltmg/l. 163 198

 

Byoprofin  steht für:

- Hohe Wirtschaftlichkeit
- Stark reduzierte Stickstoffausscheidungen
- Sehr hohes Leitungsniveau
- Deutlich reduzierte Stoffwechselbelastung

 

 

 

 

 

Infoschreiben August 2015

 

Antibiotikareduzierung - Gesundheitsfutterkonzept „Wulfenauer Spezial- WS“

 

Mit Blick auf die Themen „Tiergesundheit“ und „Antibiotikareduzierung“, im Bereich der Schweinemast, bietet Ihnen die Wulfa-Mast GmbH diesbezüglich ein innovatives Futterkonzept an.

 

Wulfenauer Spezial - WS,  für eine sorglose Schweinemast ...

Das „Wulfenauer Spezial – WS“ steht für:

- Reduzierung der Antibiotikakosten

- Minimierung der Verluste

- Gesunde Tiere und hohe Leistung

- Bessere Futterverwertung

- Hoher Immunitätsstatus

 

in unserem eigenen Schweinemastbestand konnten wir mit diesem Gesundheitsfutterkonzept die Medikamentenkosten drastisch senken. Die Kosten für Antibiotika in unserem eigenen Schweinemastbestand betragen nur noch 0,70 €/Tier. Ergänzend werden grundsätzlich alle Tiere gegen APP geimpft, was mit Kosten von ca. 0,90 €/Tier verbunden ist. Weitere Informationen zu den einzelnen Futtersorten des Produktsegmentes „Wulfenauer Spezial – WS“, sowie weiteren Schweinemastfuttern stehen Ihnen mit der beiliegenden Produktübersicht zur Verfügung.

Wir beraten Sie jederzeit gerne!

Wulfa-Mast GmbH – Schweine-Spezialisten mit Sicherheit im Futter

 

 

 

 

Infoschreiben Juli 2015

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand

 

Aktuelles

HIT-Datenbank Antibiotikamonitoring - Fristen

 

Bitte beachten:

Die Mitteilungen zum Antibiotikaeinsatz und zum Tierbestand / zu den Tierbestandsverände-rungen müssen bis zum 14.07.2015 für das vorangegangene Kalenderhalbjahr erfolgen. Für das  1. Kalen-derhalbjahr 2015 muss unbedingt die schriftliche Tierhaltererklärung >NEU< an die zuständige Behörde übermittelt werden.

 

 

 

 

 

 

Infoschreiben Juni 2015

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand

 

Futterexpress

 

Sicherheit in der Einstallphase bei Mastferkeln

 

Der Zeitraum nach dem Einstallen der Mastferkel ist häufig von etwas erhöhtem Durchfallgeschehen im Mastbestand begleitet. Daher ist es in solchen Fällen dann sinnvoll begleitende Maßnahmen zu ergreifen, um den „Einstalldurchfall“ zu minimieren. Wir empfehlen dazu den Einsatz von spezieller „Buttersäure“ on top im Einstallfutter. Die Buttersäure wirkt hemmend gegen Coli-Bakterien und Clostridium. Dieses wird jedoch erst möglich durch eine kovalente Bindung der Buttersäure an Glycerin, womit ein Glycerolmolekül als perfekter Buttersäureträger entsteht. Dieses Spezialprodukt, mit der Bezeichnung BLP, ist damit sehr stabil und passiert den Magen. Die Freisetzung der Buttersäure erfolgt auf Höhe des Darms. Buttersäure hat neben einer Bakterien hemmenden Wirkung auch noch eine andere positive Eigenschaft: Sie dient als Energiequelle für die Darmepithelzellen. Zudem ist die Buttersäure absolut geruchsneutral und nicht korrosiv, somit kann Sie als flankierende Maßnahme bei Bedarf eingesetzt werden, womit die Sicherheit im einstallnahen Zeitraum erhöht wird.

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung!

 

Aktuelles

Personelle Änderungen

 

Seit Anfang Mai ist Herr Christoph Behrens im Hause Wulfa-Mast tätig. Er steht Ihnen ab sofort als Ansprechpartner für die Bereiche QS-Bündler und Qualitätsmanagement zur Verfügung. Herr Behrens bringt durch seine bisherige berufliche Tätigkeit umfangreiche theoretische und praktische Erfahrungen aus diesem Bereich mit.

 

Wenden Sie sich in Zukunft vertrauensvoll an unseren Herrn Christoph Behrens

Tel: 04443/898-50    oder    Mail:  cbehrens@wulfa.de

 

 

 

 

 

Infoschreiben Mai 2015

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand

 

Aktuelles

Kritik an der staatlichen Antibiotikadatenbank

 

Nach Recherchen von NDR und WDR ist die Datenlage, mit Bezug auf die staatliche Antibiotikadatenbank, sehr lückenhaft. In Niedersachsen wären ca. 15.000 Betriebe meldepflichtig, bei ca. 2.300 Betrieben fehlen jeweils die Meldungen. Ein ähnliches Bild bietet sich in Nordrhein-Westfalen, wo bei 2.347 von 11.058 Betreiben keine Meldungen vorliegen. In Schleswig-Holstein fehlen Angaben bei rund 40 % der Betriebe, d. h. von ca. 5.900 Betrieben liegen bei 2.350 Betrieben keine Meldungen vor. Andere Bundesländer, wie Sachsen-Anhalt und Brandenburg teilten mit, dass Sie gar nicht wüssten wie viele landwirtschaftliche Betriebe Angaben zum Antibiotikaeinsatz machen müssten bzw. können keine „gesicherten Daten“ benennen.

Nicht-Melder wertet die Datenbank mit 0, also so dass keine Antibiotika eingesetzt werden. Dadurch sinkt der Durchschnittswert und viele Landwirte, die ihre geringen Antibiotikaangaben ordnungsgemäß gemeldet haben, werden plötzlich als „Sünder“ von den Behörden angeschrieben, da sie über dem Schnitt liegen.

Mit Blick auf die Plausibilität der gesamten Datenbasis der staatlichen Antibiotikadatenbank ist diese zum jetzigen Zeitpunkt zumindest als lückenhaft zu interpretieren. Mittelfristig werden genauere und vollständigere Meldungen zu einem genaueren Gesamtbild führen.

 

Schwanzbeißen bei Schweinen

 

Das Schwanzbeißen beim Schwein tritt vielfach in der Mast aber auch in der Ferkelaufzucht auf. Die Ursachenforschung ist meist sehr schwierig, da es sich um multifaktorielle Ursachen handelt die in der Regel nicht eindeutig einzugrenzen sind.

 

STALLKLIMA

 

Mit Bezug auf das Stallklima sind drei Faktoren zu beachten:  Zugluft, Stall bzw. Abteiltemperatur sowie die Schadgaskonzentration.  Die Stalltemperatur darf nicht zu hoch sein und keine zu großen Schwankungsbreiten aufweisen.  Zu geringe Luftraten führen zu erhöhten Schadgaskonzentrationen und müssen auf jeden Fall vermieden werden. Bei Auffälligkeiten ist eine Überprüfung der Einstellungen der Klimasteuerung erforderlich.

 

PARASITEN/KRANKHEITEN

 

Krankheiten oder Parasitenbefall (z.B. Würmer) oder auch ein hoher Fliegenbefall stellen einen Stressfaktor für die Tiere dar, der sich in erhöhter Aktivität und verstärkter Aggressivität widerspiegelt.  Kranke Schweine werden außerdem häufiger das Opfer von Beißattacken, da sie zu schwach sind um sich zu wehren.

 

GENETIK

 

Ein weiterer Faktor ist der genetische Einfluss. Es gibt Hinweise darauf, dass womöglich einige Eberlinien häufiger betroffen sind. Aufgrund weniger wissenschaftlicher Untersuchungen dazu können hierzu nach wie vor keine genauen Aussagen getroffen werden.

 

FÜTTERUNG/FUTTER

 

Auch die Fütterung bzw. das Futter kann einen Einfluss auf das Auftreten von Schwanzbeißen haben. Ein Nährstoffdefizit kann das Auftreten von Schwanzbeißen fördern. Auch aus diesem Grund überprüft Wulfa-Mast regelmäßig seine Rezepturen und Mischungen um mit Sicherheit Mangelernährung auszuschließen. Auch sollte auf eine stets ausreichende Wasserversorgung und Wasserqualität geachtet werden. Fütterungsfaktoren, die den Stresspegel der Tiere erhöhen, wie z.B. ein schlechtes Tier-Fressplatzverhältnis (damit schlechter Futterzugang) oder eine abrupte Futterumstellung (Tiere nicht an Komponenten gewöhnt) sollten möglichst vermieden werden.

 

BEKÄMPFUNG VON SCHWANZBEIßEN

 

Generell gilt, dass eine Reduzierung aller Stressfaktoren die Häufigkeit des Auftretens von Schwanzbeißen senkt. Als beruhigende Maßnahme  kann es sinnvoll sein bei Auftreten eine Kannibalismusprophylaxe über das Futter „on top“ zu betreiben indem gezielt zusätzlich eine Kombination aus Salz, Soja und Magnesiumphosphat eingemischt wird.

 

 

 

 

 

Infoschreiben April 2015

Wir halten Sie monatlich auf dem aktuellsten Stand

 

Aktuelles

Initiative Tierwohl – Anmeldung ab 1. April 2015 möglich

 

Der Anmeldezeitraum für die Initiative Tierwohl ist jetzt für den Zeitraum vom 01.04.-30.04.2015 definitiv festgelegt. Schweinehaltende Betriebe, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen möchten, können sich somit über ihren Bündler (wie z. B. die Wulfa-Mast GmbH) anmelden.

 

Antibiotikamonitoring – amtliche bundesweite Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit

Diese Kennzahlen sind erstmalig ab 1. April 2015 vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsi-cherheit (BVL) im Bundesanzeiger veröffentlicht worden.

 

Nachfolgend die aktuellen Kennzahlen:

 

Tierart/Nutzungsart                                            Kennzahl 1: Median        Kennzahl 2: Drittes Quartil

Ferkel bis 30 kg Körpergewicht                      4,793                                      26,191

Mastschweine über 30 kg Körpergewicht  1,199                                        9,491

Mastkälber bis 8 Monate                                    0,000                                       5,058

Mastrinder älter als 8 Monate                          0,000                                       0,015

 

Das neue Arzneimittelgesetz hat zwei Kennzahlen für die Einordnung der Betriebe nach der Therapiehäufigkeit festgelegt:

Den Median (Kennzahl 1 ist der Wert, unter dem 50 % aller Betriebe liegen) und das 3. Quartil (Kennzahl 2 ist der Wert, unter dem 75 % aller Betriebe liegen).

Der Tierhalter muss binnen zwei Monaten nach Bekanntgabe der bundesweiten Kennzahlen prüfen, ob die jeweils festgestellte betriebliche Therapiehäufigkeit oberhalb der bundesweiten Kennzahlen liegt und dieses dokumentieren.

 

Ergebnis 1: betriebliche Therapiehäufigkeit liegt unter Kennzahl 1:

Keine zwingenden Maßnahmen notwendig.

 

Ergebnis 2: betriebliche halbjährliche Therapiehäufigkeit liegt über Kennzahl 1,

aber unter Kennzahl 2:

Hinzuziehung eines Tierarztes und Prüfung , welche Gründe zu einer Überschreitung geführt haben können und wie der Antibiotikaverbrauch verringert werden kann.

 

Ergebnis 3: betriebliche Therapiehäufigkeit liegt oberhalb der Kennzahl 2:

Tierhalter erstellt, innerhalb von zwei Monaten, einen schriftlichen Maßnahmenplan zur Verringerung des Antibiotikaeinsatzes auf Basis einer tierärztlichen Beratung. Der Plan wird unaufgefordert der zuständigen Behörde übermittelt.

 

QS verschärft Anforderungen – für mehr futtermittelsicherheit (08.03.2011)

 

Das QS-System verschärft seine Anforderungen an die Futtermittelwirtschaft. Damit zieht die Wirtschaft im QS-System ohne Zeitverzug Konsequenzen aus dem Dioxin-Vorfall. Die von den QS-Fachbeiräten beschlossenen Änderungen werden unmittelbar umgesetzt.

Die Leitfäden für die Futtermittelwirtschaft und Futtermittelmonitoring werden entsprechend ergänzt. Ab dem 1. März 2011 gelten diese zusätzlichen Anforderungen im QS-System:

Für Futterfette wird ein spezieller Kontrollplaneingeführt, der besonders Dioxin im Fokus hat.

Alle Futtermittelunternehmer müssen die Warenströme für Futtermittel und anderes Material in ihren Produktionsanlagen strikt trennen. Sekundär-und Recyclingfette sowie Sammelfette (z. B. Altspeisefette) dürfen im QS-System nicht verarbeitet werden.

Mischfette/-öle und Mischfettsäuren dürfen nur in Anlagen be- und verarbeitet werden, in denen ausschließlich Lebens- und Futtermittel hergestellt werden. Stoffe, die nicht für den Lebens- und Futtermittelbereich bestimmt oder tauglich sind, dürfen nicht in denselben Anlagen verarbeitet werden.

Zum 1. Juli 2011 tritt folgende Änderung in Kraft:

Hersteller von Mischfetten und -ölen, die Fettsäuren und Mischfettsäuren verarbeiten, dürfen ihre Waren nur in den Verkehr bringen, wenn die Unbedenklichkeit hinsichtlich gesundheitsrelevanter Parameter durch Untersuchungsergebnisse nachgewiesen ist. Das bedeutet, dass diese speziellen Futtermittel vor ihrer Verwendung freigeprobt werden müssen, u. a. auf Dioxine, Schwermetalle und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Zudem haben die Fachbeiräte weitere Änderungen beschlossen, deren technische Details gegenwärtig mit Experten ausgearbeitet werden.

(Quelle: QS-Infobrief Nr. 66 aus 2011)

 

 

 

 

 

Wulfa-Mast: Jetzt auch Einstieg in die Zucht (08.06.2009)

 

Die Firma Wulfa-Mast GmbH, Dinklage, Landkreis Vechta, ist ein mittelständisches Unternehmen mit Schwerpunkt Mischfutterherstellung und angeschlossener spezialisierter Tierhaltung im Veredlungsgebiet Weser-Ems. Als weiteres Standbein wurde die Wulfa-DanSau GmbH gegründet. Ziel dieses Unternehmens ist es, dem Kunden dänische Sauengenetik aus eigener Aufzucht anbieten zu können. In diesem Zusammenhang wurde mit einem großen dänischen Züchter, Skelbaek I/S, eine Kooperation eingegangen.

 

Der Bestand dieses Züchters beträgt 750 Sauen, die Remontierung erfolgt aus einem Nukleusbetrieb mit reinen Yorkshire- und Landrassesauen. Eingesetzt wird das Sperma der besten dänischen Eber auf den dortigen Stationen, um einen höchstmöglichen Zuchtfortschritt zu erreichen. Der Betrieb Skelbaek I/S zeichnet sich durch 30jährige Erfahrung mit dem Dan-Zucht-System aus. Die Zuchtläufer aus diesem Betrieb werden in Deutschland aufgezogen.

 

Dan-Zucht arbeitet hierfür mit 168 Vermehrungsbetrieben zusammen, die alle vom dänischen Landesausschuss für Schweineproduktion für die Vermehrung anerkannt sind. Der Sauenbestand in den Vermehrungsbetrieben beträgt 43.500 Sauen. Die Vermehrungsbetriebe produzieren F1-Danhybrid-LY/YL-Jungsauen mit Dänischer Landrasse und Dänischer Large White, die als Elterntiere in der Produktion benutzt werden.

 

Weitere Informationen:

Herr Clemens Kötting

 

 

 

 

 

Nutzung der QS-Salmonellendatenbank für Nicht-QS-Betriebe möglich (07.04.08)

 

Für Nicht-QS-Betriebe ist es jetzt möglich die Salmonellendatenbank Qualiproof zu nutzen. Die Betriebe melden sich über einen QS-Bündler, wie z.B. Wulfa-Mast GmbH, an. Dieser übernimmt u.a. die Anmeldung des Betriebes in der QS-Salmonellendatenbank und richtet eine Zugangsberechtigung für den Betrieb ein, so dass dieser per Internet  seine Daten einsehen, prüfen und bei Bedarf ausdrucken kann.

Voraussetzung für die Nutzung der Salmonellendatenbank ist die Anerkennung der Vorgaben des „QS-Leitfaden Salmonellenmonitoring“.

 

Als QS-Bündler organisieren wir für sie die Anmeldung in der QS-Salmonellendatenbank.

Voraussetzung dafür ist das Vorliegen der Verpflichtungserklärung, die für Sie zum herunterladen bereitsteht.

 

Weitere Informationen:

Herr Blömer

 

 

 

 

Verpflichtungserklärung Salmonellenmonitoring Nicht-QS-Betriebe

 

Schweine-Salmonellen-Verordnung: Was ist zu beachten? (28.03.2007)

 

Bonn (aho) - Die neue Schweine-Salmonellen-Verordnung ist am vergangenen Freitag im Bundesanzeiger veröffentlicht worden und damit am 24. März 2007 in Kraft getreten. Jetzt müssen alle Mäster ihren Salmonellenstatus innerhalb einer Frist von 12 Monaten nach dem

Inkrafttreten der Verordnung ermitteln.

 

Was zu beachten ist, beschreibt der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS):

 

1.  In Endmastbetrieben oder -betriebsabteilungen mit mehr als 100 Mastplätzen (ab 01.01.09 mit mehr als 50 Mastplätzen) ist der Bestand gleichmäßig über das Jahr zu beproben. Aufgrund der Probenergebnisse ist der Salmonellenstatus zu ermitteln. Zu diesem Zweck muss der Tierhalter sicherstellen, dass ihm die Untersuchungsergebnisse unverzüglich mitgeteilt werden.

 

2.  Die Statusermittlung erfolgt erstmalig am 25.03.2008 und danach vierteljährlich als gleitendes Mittel der letzten 12 Monate.

Wenn voraussichtlich mehr als 200 Schlachtschweine je Jahr zur Schlachtung abgegeben werden, sind 60 Proben zu ziehen. Bei geringerer Tierzahl - also z.B. bei Teilbelegung der 100 Plätze - verringert sich die Anzahl Proben bis auf minimal 26.

 

3. Es können Blutproben (frühestens 14 Tage vor Abgabe zur Schlachtung) oder Fleischsaftproben (am Schlachtband) genommen werden.

 

4. Der Tierhalter hat die Probenziehung sowie die eindeutige Kennzeichnung, die Protokollierung und die Untersuchung sowie die Weiterleitung des Probenberichtes an das Labor und an ihn selbst sicherzustellen. Er kann sich hierfür einer "beauftragten Einrichtung"

(z.B. QS-Programm) bedienen.

 

5. Bei Einstufung in die Kategorie III ist die zuständige Behörde innerhalb von 14 Tagen zu benachrichtigen und sind Maßnahmen zu Ermittlung und Beseitigung der Ursache einzuleiten (unter Hinzuziehung des betreuenden Tierarztes gemäß Schweinehaltungshygiene-VO).

 

6. Bei Neuaufstallung kann eine (neue) Statusermittlung vor Abgabe zur Schlachtung erfolgen, wenn die Tiere 14 Tage zuvor nach dem vorgegebenen Stichprobenschlüssel beprobt worden sind.

 

7. Die Probenahme, die Untersuchungsergebnisse und die in Kat. III-Betrieben eingeleiteten Maßnahmen sind zu protokollieren; die Aufzeichnungen sind 3 Jahre lang aufzubewahren.

 

8. Alle Dokumentationen können schriftlich oder elektronisch übermittelt sowie aufbewahrt werden.

 

Ziel der Verordnung, wie auch der Salmonellenüberwachung im QS-Programm ist es, das Risiko des Salmonelleneintrags in die Lebensmittelkette zu verringern. Eine völlige Verhinderung ist kaum möglich, da Salmonellen Bestandteil unserer Umwelt sind und praktisch überall vorkommen können. Aus diesem Grunde ist es oft schwierig, die Eintragsquellen in Mastbeständen aufzuspüren. Das erfordert spezielle Fachkenntnisse und Erfahrungen bei den betreuenden Tierärzten und Beratern.

 

Der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) setzt sich dafür ein, die Schulung und den Erfahrungsaustausch unter den Experten zu intensivieren, um den betroffenen Betrieben schnelle, qualifizierte Unterstützung zukommen lassen zu können.

(Quelle: Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V.)

 

 

Wulfa-Mast  GmbH

Mühlenstraße 4

49413 Dinklage - Wulfenau

 

Tel. 04443-898-0

Fax 04443-898-66

E-Mail: info@wulfa.de